Für Orchideen ist ein ausgewogenes Feuchte-/Luftverhältnis entscheidend.
Besonders Phalaenopsis sind empfindlich, gegenüber zu vielem Gießen und die Wurzeln würden bei dauerhaftem Wasserstand zu faulen beginnen.
So kontrollieren Sie den Wasserstand:
Nutzen Sie im Untersetzer die umlaufende Markierung als Wasserstands-Kontrolle.
Passen Sie den Gießzyklus immer an die jeweilige Orchideenart und den Standort (Temperatur, Licht, Jahreszeit) an.
Phalaenopsis (die häufigste Orchidee im Haushalt)
- Phalaenopsis-Wurzeln müssen zwischen den Wassergaben abtrocknen, bevor erneut gegossen wird.
Woran erkennen Sie den richtigen Zeitpunkt? (Wurzelfarbe) der Phalaenopsis.
- Sattgrün = genug Feuchtigkeit vorhanden
- Silbergrau mit grünen Stellen = trocknet ab
- Vollständig silbergrau = jetzt kann wieder gegossen werden
Wichtig: Vollständig silbergraue Wurzeln sind bei Phalaenopsis nicht vertrocknet – das ist nur das normale Zeichen, dass die Pflanze wieder Wasser aufnehmen kann.
So vermeiden Sie dauerhaft zu nasse Bedingungen, die die Wurzeln der Phalaenopsis schädigen können.
Dendrobien, Miltonia, Oncidium & Co.
Diese Orchideenarten kommen oft mit konstanterer Feuchte besser zurecht und möchten es je nach Art teilweise sogar deutlich feuchter haben.
Orientieren Sie sich hier an der Pflegeanleitung Ihrer Orchideenart, um die passende Wassermenge und Gießhäufigkeit zu finden.
Im Zweifel halten sie sich an den Gießrhythmus so wie bei Phalaenopsis Orchideen und passen dann später den Wasserbedarf der jeweiligen Orchideenart an.