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Aus was besteht es

Gewaschener und getrockneter Zeolith

Zeolith unbehandelt, bereits gewaschener und getrocknetet

Aus was besteht und wie funktioniert Colomi Orchideengranulat ?

Es besteht aus eine Mischung ausgesuchter Zeolithe welche besonders gut für Zierpflanzen geeignet sind.

Was ist Zeolith ?

Zeolithe bestehen aus einem kristallinen Alumosilikat welches es in unterschiedlicher Beschaffenheit in der Natur sowie auch künstlich hergestellt gibt. Künstliche Zeolithe finden Anwendung u.a. im Waschpulver um die Waschmaschine vor Kalk zuschützen oder als Molekularsieb in der Chemie. Bis zu 380 verschiedene Naturzeolithgruppen sind bekannt.

Zeolithe besitzen eine mikrofeine poröse Gerüststruktur mit einer regelmäßigen Anordnung von Hohlräumen und besitzen eine anionische Gerüstladung.

Bei aluminiumhaltigen Zeolithen befinden sich an den inneren und äußeren Oberflächen Kationen und in wasserhaltigem Zeolith liegen Kationen meist in gelöster Form in den Hohlräumen vor. Die Kationen sind deshalb relativ leicht zugänglich und damit austauschbar. Austauschbaren Kationen sind u.a. Calcium, Magnesium, Kalium usw., welche den Pflanzen wiederum als wichtige Nährstoffquelle dienen.

Durch unser patentiertes Verfahren behandelter Zeolith

Zeolith bereits vorbehandelt. Es sind mehrere Verarbeitungsschritte notwendig, um ein über Jahre wirkendes Substrat zu erhalten.

Zeolith ist nicht gleich Zeolith – die Beschaffenheit ist unterschiedlich und muss für den speziellen Anwendungsfall passend ausgewählt werden um den besten Wirkungsgrad zu erzielen.

Um aus der Zeolithgruppe die geeigneten Zeolithe für eine Substratmischung herzustellen, erfordert es Wissen und Erfahrung. Wir beschäftigen uns seit über 17 Jahren mit Zeolithen und entwickeln unsere Substrate in Zusammenarbeit mit Biologen selbst.

Die Auswahl der richtigen Zeolithe für den jeweiligen Anwendungszweck ist entscheidend für den Kulturerfolg. Dabei kommt es nicht nur auf den höchsten Klinoptilolithgehalt des Zeolith an, dies ist ein Irrglaube - wird aber immer gerne als Werbung für das “beste Zeolith” verwendet, vielmehr ist der gesamte Wirkungsgrad entscheidend also die Zusammensetzung, Beschaffenheit ect., was dann letztlich ein ideales Substrat für die Pflanze ausmacht.

Wo Licht ist, ist auch Schatten ! Die Ionenaustauschfähigkeit des reinen, unbehandelten Zeolith, ist allerdings nicht uneingeschränkt verfügbar. Über Wasser und andere Einflüsse gelangen Stoffe in die Hohlräume des Zeolith, die diesen mit Ionen sättigen oder die Kapillaren verstopfen. Die Funktion des Ionenaustausches nimmt daher stetig ab. Spätestens nach 2 Monaten, je nach Anwendung, beginnt bereits die Abnahme der Ionenaustauschfähigkeit und der Zeolith verliert zunehmend seine positiven Eigenschaften und beginnt auch den Leitwert im Wasser zu verändern.

Wir haben die Lösung gefunden.

Als Ergebnis langjähriger Versuche haben wir ein patentiertes Herstellungsverfahren entwickelt, unter Verwendung von Polyolen (mehrwertiger Alkohol).

Aus Polyole werden viele Produkte hergestellt wie z.B. Zuckerersatzstoffe. Unsere Herstellungsverfahren sorgt dafür Zeolith über Jahre hinweg funktionsfähig zu halten und lässt Ionen reguliert hindurch diffundieren (wandern), und Stoffe welche die Kapillaren verstopfen haften nicht mehr einfach an.

Am Ende des Produktionsprozesses bekommt unsere Zeolithmischung eine besondere Abschlussbeschichtung welche die wichtige Aufgabe erfüllt den Ionenaustausch zu regulieren. Nährstoffionen dosiert abzugeben und die physikalisch ausgleichenden Wirkung einer vorzeitigen Sättigung oder schnellen Abgabe zu hemmen.

Unsere ältesten Testpflanzen wachsen seit über 10 Jahren immer noch wie am erst Tag darin, ohne das Substrat einmal gewechselt, oder nachgedüngt zu haben.

In Publikationen von Herrn Dr. Schmidt (Orchideen Zauber Verlag) oder Herrn Dr. Avenhaus (DOG Deutsche Orchideen Gesellschaft) wird belegt, dass unser Substrat auf Dauer hervorragend wirkt – wir können über Langzeiterfahrung und Studien die Funktonweise vollkommen belegen. Publikationen können von uns unter info@colomi.de angefordert werden.

Wie wird unser Substrat farbig ?

In der Produktion fügen wir zu unserer Ionendurchlässigen Beschichtung noch ungiftige wasserunlösliche anorganische Farbpigment hinzu. Diese Farbpigmente findet man auch in Innenwandfarben etc.. So erhält man nach der abgeschlossenen Produktion ein optisch schönes, aktives und funktionelles Substrat. Die unterschiedlichen Farbpigmente beinflussen den Ionenaustrausch und die Funktion nicht und werden nur wegen der schönen Optik zugefügt.

Wie hoch sollte die optimale Wasserspeicherfähigkeit eines Substrates sein ?

Colomi Orchideengranulat speichert max. 30% von seinem Volumen an Wasser. Wegen der Beschichtung verfärbt sich das Granulat an feuchten Stellen nicht dunkler ein, behält seine dekorative Wirkung und fühlt sich trocken an.

Würde unser Substrat das Wasser sofort aufnehmen, so wie es ein naturbelassener Zeolith macht, könnte man in einem Glasgefäß die richtige Feuchtigkeit nicht mehr kontrollieren. Dadurch könnte die Orchidee auf Dauer in einem zu feuchten Substrat stehen und Schaden erleiden.

Das Wasser am Glasgefäßboden zeigt mit unserem Substrat immer an, ob noch genug Feuchtigkeit vorhanden ist oder wieder gegossen werden muss. Es ist also besonders wichtig ein Substrat zu verwenden das nicht zu viel Wasser speichert, Feuchtigkeit auf Dauer schädigt die Wurzeln der Orchideen und diese beginne zu faulen. Bei Sauerstoffmangel wird die Fäulnis zusätzlich beschleunigt und das ist auch der Grund warum organisches Substrat nach einiger Zeit gewechselt werden sollte.

Orchideen sind keine Hydropflanzen. Daher macht es keinen Sinn ein Substrat zu verwenden, welches viel Wasser speichern kann. Anhand der unteren Beispiele wird dies nochmals deutlicht, anhand von unsrem Substrat und unbehandelten Zeolith.

Warum müssen die Wurzeln bis zum Boden reichen ? Wie bereits erwähnt speichert Colomi Orchideengranulat zwar Wasser, wegen der kontrollierten langsamen Wanderung des Wassers durch das Substrat, erreicht das Wasser die Wurzeln einer zu hoch eingetopften Pflanze erst langsam oder überhaupt nicht. Im ungünstigsten Fall kommt es dann nach dem Eintopfen zu einer Wasserunterversorgung der Pflanze. Deshalb müssen mindestens drei Wurzelstränge bis zum Boden reichen, um dort Feuchtigkeit aufnehmen zu können. Man braucht sich aber keine Gedanken darüber zu machen wenn die Wurzeln in direktem Wasserkontakt stehen, sofern man die Wasserstandshöhe bei geschlossenen Gefäßen beachtet und immer den Zyklus von abtrocknen einhält, also Gießen... warten bis trocken... dannn erst wieder gießen... usw.und die sehr gute Substratbelüfung sorgt zusätzlich für genug Sauerstoff.

Beim Kultursystem Orchitop wird die Sauerstoffversorgung durch die patentierte Konstruktion zusätzlich gesichert, so dass hier der Untersetzer komplett mit Wasser bis kurz unter dem Rand aufgefüllt werden kann. Die Wurzeln werden nicht faulen, wenn auch hier der Zyklus von abtrocknen und dann erst wieder Gießen eingehalten wird.

Naturbelassenes Zeolith Von Colomi behandelter Zeolith

Beschichteter Zeolith im Vergleich zu naturbelassenen Zeolith – was ist besser ?

Schon alleine aufgrund der Veränderung des Leitwertes des bis zum 5-10 fachen , der sehr geringen Wirkungsdauer, der zu schnellen Abgabe von Mineralsstoffen und der zu hohen Wasseraufnahme ist unbehandelter Zeolith das wesentlich schlechtere Pflanzensubstrat für Orchideen im Vergleich zu unserem Colomi Substrat.

Anhand eines einfaches Versuches (siehe beide Fotos oben) von unbehandeltem Zeolith im Vergleich zu Colomi im Kultursystem Orchitop kann man den Unterschied schnell erkennen und nachvollziehen.

Der naturbelassene Zeolith saugt das Wasser fast vollständig aus dem Untersetzer des Orchitops. Damit befindet sich (fast) genau die selbe Menge an Wasser was sich im Untersetzer vorher befand, nun im mit Wasser gesättigten Zeolith. Der Wurzelballen der Orchidee ist vollständig mit Feuchtigkeit umgeben.In unserem behandelten Zeolith, verbleibt die Wassermenge weitgehend im Untersetzter und wird nur langsam nach oben zu den Wurzeln transportiert, diese Wassermenge kann sehrgut von der Pflanze aufgenommen werden, der Wurzelballen steht nichtzu feucht.

Da Orchideen keine Hydropflanzen sind kann man sich gut vorstellen welche Auswirkung im naturbelassenen Zeolith diese Menge an Feuchtigkeit dauerhaft auf die Wurzeln der Orchidee hat, insbesondere wenn zu früh wieder Wasser nachgefüllt wird. Spätestens dann, wenn die positive Wirkung des Naturzeolith nachlässt, beschleunigt dies ein Absterben und die Zersetzung der Wurzeln da kein Amonium durch die Sättigung des Zeolith mehr aufgenommen werden kann – im schlimmsten Fall führt dies zum Absterben der Orchidee.

Hier erkennt man im naturbelassenen Zeolith (rechts) eine feuchte (dunklere) Stelle in der Mitte, obwohl der äußere Bereich gut sichtbar zu zwei Dritteln trocken ist. Wäre eine Orchidee im naturbelassenem Zeolith eingetopft, so würde der Wurzelballen im mittleren Bereich noch ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt sein, obwohl es äußerlich denn Anschein hat, dass es bereits durchgetrocknet ist.

Wird jetzt wieder im naturbelassenen Zeolith gegossen, besteht die Gefahr, die Pflanze zu „ertränken“. Eine zuverlässige Kontrolle der optimalen Feuchtigkeit von naturbelassenen Zeolith in einem Glas oder Orchitop zu bestimmen, ist daher sehr unzuverlässig oder unmöglich.